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Schlagwort: Transzendenz

»Es sind nämlich die Menschen nicht nur als Insassen und Bewohner der Erde anzusehen, sondern sie sind von der Erde aus die Betrachter überirdischer und himmlischer Erscheinungen, eines Schauspiels, das für eine andere Gattung von Lebewesen von Bedeutung ist.«

Quelle

Cicero, Marcus Tullius, De natura deorum / Über das Wesen der Götter. Lat./Dt. Übers. und hrsg. von Ursula Blank-Sangmeister. Nachw. von Klaus Thraedte, Stuttgart, Reclam, 1995, S. 251.

»Doch in die anderen Götter fuhr nun bedrückender, schwerer Streit, und es wehte der Wind in ihnen in zwiefacher Richtung. Und sie stießen zusammen mit großem Getöse, die breite Erde krachte, es tönte der große Himmel. Und sitzend Auf dem Olympos, vernahm es Zeus; es lachte vor Freude Ihm das Herz, als er sah, wie die Götter sich trafen im Streite.«

Quelle

Homer: Ilias: Übers., Nachwort und Register von Roland Hampe. Stuttgart: Reclam 1979, S. 440. [Ilias, 21. Gesang, V.385-390.]

»Existenz ist, was nie Objekt wird, Ursprung, aus dem ich denke und handle, worüber ich spreche in Gedankenfolgen, die nichts erkennen; Existenz ist, was sich zu sich selbst und darin zu seiner Transzendenz verhält.«

Karl Jaspers, Philosophie. Zweiter Band: Existenzerhellung,
1932, Berlin, S. 13.

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