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Schlagwort: Glaube

»Der Glaube an die Geister ist die Folge des Glaubens an die Unsterblichkeit. Die Substanz, aus der die Geister gemacht sind, ist eher vollblütige Leidenschaft und Lebenswille als die wesenlose Materie, die durch Träume und Illusionen geistert.«

Malinowski, Bronislaw, Magie, Wissenschaft und Religion (1948), in: Malinowski, Bronislaw, Magie, Wissenschaft und Religion und andere Schriften, Fischer, 1973, S. 36f.

»Der Glaube an die Geister ist die Folge des Glaubens an die Unsterblichkeit. Die Substanz, aus der die Geister gemacht sind, ist eher vollblütige Leidenschaft und Lebenswille als die wesenlose Materie, die durch Träume und Illusionen geistert.«

Malinowski, Bronislaw, Magie, Wissenschaft und Religion (1948), in: Malinowski, Bronislaw, Magie, Wissenschaft und Religion und andere Schriften, Fischer, 1973, S. 36f.

»Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist sein Gott: so viel Wert der Mensch hat, so viel Wert und nicht mehr hat sein Gott.«

Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums (1841). Stuttgart: Reclam, 1994. S. 52f.

»Falls uns die Götter jedoch weder helfen können noch wollen, falls sie sich überhaupt nicht um uns kümmern, unser Tun und Treiben nicht beachten und es nichts gibt, was von ihnen bis zum Leben der Menschen dringen kann, warum sollten wir dann für die unsterblichen Götter irgendwelche Kulte einrichten, ihnen Ehre erweisen und Gebete an sie richten?«

Cicero, De natura deorum / Über das Wesen der Götter. Lat./Dt. Übersetzt und hrsg. von U. Blank-Sangmeister. Stuttgart: Reclam, 2003, S. 8.

»Überall sollten wir fühlen, dass der Ort, auf dem wir stehn, heiliges Land ist.«

Friedrich Max Müller: Essays (1867/1869). Bd. 1: Betirgäge zur vergleichenden Religionswissenschaft. Vorrede. Leipzig: Wilhelm Engelmann, 1869, S. XXVII.

»Es gibt und gab freilich Philosophen, die meinten, die Götter kümmerten sich überhaupt nicht um die menschlichen Geschicke. Falls deren Ansicht zutrifft, wie können dann noch Frömmigkeit, Ehrfurcht und Religiosität bestehen? Denn all das kann man der Macht der Götter ja nur dann lauter und rein entgegegenbringen, wenn sie es auch zur Kenntnis nehmen und wenn die Menschen den unsterblichen Göttern etwas zu verdanken haben.«

Cicero, De natura deorum / Über das Wesen der Götter
Lat./Dt. Übersetzt und hrsg. von U. Blank-Sangmeister.
Stuttgart: Reclam, 2003, S. 8

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