»Jeder Weg hinauf, alle Kreativität, jeder Einsatz, aber wohl auch alles Obensein, alles Glück setzt diese Selbstzentriertheit voraus und impliziert das Risiko der Verzweiflung. Die Gelassenheit, das Sichloslassen ist nicht mehr Realitätssinn, denn in dieser Haltung stemmen wir uns nicht mehr nach außen und haben das Universum nicht mehr uns gegenüber, sondern treten in dieses zurück.«

Ernst Tugendhat, Gedanken über den Tod,
In: E. T., Philosophie in synthetischer Absicht. Synthesis in Mind,
Mercelo Stamm (Hrsg.), Stuttgart, Klett-Cotta, 1998.